Willkommen in meinem Blog

7. Februar 2010

Willkommen auf meinem Blog zu den WEB 2.0 Erfahrungen

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Ein Inhaltsverzeichnis für meinen Blog erstellen

1. Februar 2010

Ich möchte ein verlinktes Inhaltsverzeichnis anlegen, möglichst noch so, dass ich die Reihenfolge selbst festlegen kann. Aus den Angaben hier in wordpress kann ich das nicht rauskriegen, wie es geht. Ich schau mal, wie andere wordpress-user damit klarkommen. Ein Link scheint mir etwas klarer als die andern.

Nach dem Download kann aber leider mein System die Datei nicht öffnen. Ich gebe erstmal etwas resigniert auf und schreibe fürs erste die Reihenfolge der Artikel in chronologischer Reihenfolge auf einer Seite auf, hoffe, jemand in der Präsenzveranstaltung kann mir da weiterhelfen. Ehrlich gesagt, ist das genau das entnervende an Web 2.0., dass man manchmal ziemlich ansteht, wenn google auch noch nicht alles weiss. Inhaltsverzeichnis gestrichen fürs Erste.

Im zweiten Anlauf habe ich  das Inhaltsverzeichnis  in der Seitenleiste verlinkt. „Übersicht über meine Artikel“ habe ich die Seite genannt. Die url der Seiten habe ich dann mit den Titeln verlinkt. War umständlich und hatte das Ergenis, dass ich die „Artikel -bearbeiten -Seite“ verlinkt hatte. Zu dumm.

Im dritten Anlauf habe ich dann die Vorschau verlinkt, da die url auf der Originalseite ja die fortlaufenden Artikel aufruft, was ja nichts nützt bei einem Inhaltsverzeichnis.

Nun hoffe ich, dass die Sache auch funktioniert, wenn man die Seite von einem PC aus aufruft, bei dem ich nicht angemeldet bin. Sonst bräuchte es wohl eine 4. Variante.

Rückblick und Standortbestimmung

1. Februar 2010

Überprüfen der Zielsetzungen

Die  Zielsetzungen für die IKT-Veranstaltung hatte Max Woodtli am Anfang des Semesters formuliert. Jetzt, am Ende des Semesters angelangt, überprüfe ich für mich, inwieweit ich diese Zielsetzungen erreicht habe.

Punkt 1: Überblick verschaffen über das virtuelle Lernen und den Einsatz von IKT-Elementen.

  • Dieser Punkt ist für mich gut erreicht.
  • Die Veranstaltung hat mir einen umfassenden Überblick geboten über die gegenwärtigen Möglichkeiten im Bereich IKT und
  • hat einen Eindruck vermittelt über das Entwicklungstempo dieser rasant wachsenden Möglichkeiten.
  • Es ist deutlich geworden, dass es nicht mehr um die Frage „ob“ geht, sondern nur noch um die Frage „wie“ das Internet eingesetzt werden kann in der Bildungslandschaft von heute und morgen. Dies gilt für den Bereich Schule und berufliche Weiterbildung. Zur beruflichen Weiterbildung hier ein Beispiel

Punkt 2: Hier ging es darum, dass wir TeilnehmerInnen unser persönliches Wissensmanagement mit IKT-Elementen bereichern können sollten. Das bedeutet im Klartext, die Frage danach, ob und wie es mir gelungen ist, mein Lernverhalten zu verändern.

  • Ja, auch das ist passiert. Es ist für mich selbstverständlich geworden, Links zu sammeln, sie nach eigenen Kriterien zu ordnen, die Links anderer zu durchforsten nach interessanten „Lernhappen“ für mich.
  • Die Möglichkeit, zeitversetzt an Dateien zu arbeiten, habe ich in meinen Arbeitsalltag übernommen.
  • Bloggen als Reflexionsmöglichkeit des eigenen Lernfortschritts ist zu einer Sicherung geworden, so wie man beim Klettern Haken einschlägt und sich mit seinem Seil neu sichert. (Lernen hat für mich dieses Bild angenommen. Selbstbestimmt die Route auswählen, wie man ein Ziel erreichen möchte und Lernschritte sichern, dabei entscheiden, ob man im Team klettert oder eine Einzeltour machen möchte. Das Basislager wäre in diesem Bild die Lernplattform, die Webseite wäre für die Dokumentation der Tour da, für Fotos, Karten usw. Aber es ist ja nur ein Bild).

Punkt 3: Hier ging es darum, dass wir die E-Werkzeuge aus eigener Erfahrung kennen lernen sollten.

  • Diese eigene Lernerfahrung mit den verschiedenen E-Werkzeugen ist für mich die Voraussetzung dafür, dass ich Online-Lernen glaubwürdig in den Unterricht einbringen kann.
  • Die Palette von E-Werkzeugen habe ich kennengelernt und die verschiedenen Tools ausprobiert. Ich habe mich mit handwerklichen Tücken herumgeschlagen, habe dabei den Zeitbedarf einschätzen gelernt, den Spass erfahren, den diese Werkzeuge beim Erstellen machen, gesehen, welche Werkzeuge mir selbst vom Design her gefallen, die noch bestehenden Tücken von Gratis-Webspace kennen gelernt und gesehen, welche Tools ich ohne Probleme derzeit hochladen kann und wo es ( bei den Powerpoints oder bei Mindmaps z.B.) Abstriche zu machen gilt. Dabei ging das Ausprobieren der Werkzeuge und das „Er-Finden“ meiner eigenen Online-Ziele in der Arbeit mit SchülerInnen Hand in Hand.
  • Noch etwas wurde mir dabei deutlich: es hat mich immer weniger interessiert, was andere geplant haben, ich wollte immer deutlicher meine eigenen Ideen ausprobieren. Diese Erfahrung lief nicht synchron mit den Anforderungen, regelmässig zu bloggen und die Blogs anderer zu kommentieren. Auch diese Erfahrung werde ich in Erinnerung behalten, um sie in der Arbeit mit Lernenden einkalkulieren zu können. Gilly Salmon schreibt ja  über solche Phasen beim online-Lernen, bei denen sich TeilnehmerInnen auch zurückziehen. Phasen von weniger Aktivität auf Foren gehören ebenfalls zum Lernprozess. Ich zitiere einen Online-Teilnehmer:
    • Ich lernte (…) dass ich meinen eigenen Weg zu gehen habe. Ich bemerkte, wie wichtig es für mein Lernen ist, grosse Freiheit zu haben, und ich denke, dies ist eine ideale Methode für mich. (Gilly Salmon, 2002, S. 50)

Punkt 4: Hier war das Ziel genannt, die E-Tools in den eigenen Unterricht zu integrieren.

  • Durch das eigene Ausprobieren habe ich gesehen, welche Lernhilfen diese Tools bieten und mir ist deutlich geworden, wie ich sie einsetzen möchte, so dass sie in mein Unterrichtskonzept passen. Das Spektrum geht dabei von Hilfen zum Begriffe und Fakten lernen, über richtig und mit Spass recherchieren ohne in die Irre zu gehen im Internet, mit andern Wissen teilen und ohne Papierkrieg Erarbeitetes allen zugänglich machen, über gemeinsame Konstruktion von Wissen im Netz (was nach meinem Ermessen noch zu kurz gekommen ist bei meinen IKT-Erfahrungen) bis zum Kennenlernen von sinnvollen E-Assessment-Möglichkeiten.

Punkt 5: Hier ging es darum, die Methoden daraufhin zu beurteilen, wie sie einen Unterricht unterstützen, in dem SchülerInnen selbständig lernen.

  • Dabei ist mir deutlich geworden, dass E-Werkzeuge so eingesetzt werden können, dass sie in einen lehrerzentrierten Unterricht mit wenig Lernfreiraum passen und auch so, dass sie Selbständigkeit der SchülerInnen unterstützen. Die Tatsache, dass man mit einem E-Werkzeug arbeitet, bietetnoch keine Gewähr dafür, dass dadurch selbständiges Lernen unterstützt wird.

Punkt 6: Dabei ging es darum, dass man Online-Lernumgebungen entwickeln und realisieren können soll.

  • Diesen Punkt habe ich noch nicht so bearbeitet, wie ich es mir vorstelle. Ich habe zwar eine Klassen-Webseite erstellt, die zusammen mit einem Blog eine gute Lernplattform darstellt. Was aber fehlt ist die Erstellung einer Moodle-Plattform, so dass ich unabhänig von einer schulspezifischen Lernplattform arbeiten könnte und eine bessere Forumsdiskussion möglich wäre als in einem Blog. Das sehe ich als Minuspunkt , bzw. das habe ich noch zu tun. Die Möglichkeiten von Moodle und der Open University habe ich noch nicht genügend kennen gelernt, bin aber sehr gespannt darauf, hier weiter zu arbeiten. Als nächsten Schritt werde ich mit der Webseite arbeiten und parallel dazu einen blog anbieten, in dem ich kurze Einführungen gebe zu den Aufgaben und in dem Fragen gestellt werden können und Beiträge gepostet von den TeilnehmerInnen.

Punkt 7: Hier ging es um das Begleiten von Online-Prozessen.

  • Auch das ein Punkt, den ich noch nicht so ausprobiert habe, dass ich mich sicher fühlen würde. Aus der eigenen Erfahrung mit einer Klasse ist mir deutlich geworden, dass es eine zeitliche Überforderung bedeutet, die Mitteilungen an die SchülerInnen nur mittels E-mails bewältigen zu wollen. Ausserdem gehen dabei interessante Fragen unter, die auch für andere TeilnehmerInnen informativ sind. Also ist die Entscheidung schon gefallen, dass die Kommunikation für alle zugänglich gestaltet werden soll, wofür ein Blog tauglich ist, und eine moodle-Plattform ideal, die mit der Möglichkeit kombiniert ist, mails an Einzelne zu schreiben. Hier habe ich noch klaren Lern- und Probier- und Austausch-Bedarf.

Punkt 8: Als letztes ist das Ziel genannt, Kriterien zur Beurteilung von WBT und CBT-Angeboten zu entwickeln.

  • Die Erstellung von Kriterienrastern ist ein Bereich, in dem ich wieder sicher fühle. Es hat Spass gemacht, mir die Kriterien für die Beurteilung der Lernsequenz über Ernährung auszudenken. Mir gefällt die Mischung zwischen Anerkennung von Präsenzleistungen, dem Praxistransfer des Gelernten, dem Anerkennen von schriftlichen Ausarbeitungen und dem Eingrenzen des Stellenwerts von traditionellen Prüfungen. Der letzte Punkt ist für mich ein Gläschen Wermut am Schlemmerbüffet des selbstbestimmten Lernens. Es widerstrebt mir, Prüfungen abzuhalten. Die emotionalen Erinnerungen an diese Art des Geprüft-Werdens sind immer noch unangenehm, auch wenn ich sie in Schul- und Studienzeitin der Regel mit gutem bis sehr gutem Erfolg absolviert habe. Integriert in andere Beurteilungselemente sind sie für mich aber vertretbar und mir ist klar, dass ich sie auch einsetzen werde im Unterricht. Meine Aufgabe als Lehrkraft ist es auch, Schüler auf ein Studium vorzubereiten, in dem Prüfungen immer noch ein Hauptmerkmal sind.
  • Die Erfahrung der Online-Prüfung zum Schluss unseres Semesters war interessant. Es hat mein Verständnis von E-Assessments verändert, das sich noch am multiple-choice-Test orientierte. Auch für die Beurteilung einer solchen Prüfung braucht es ja ein Kriterienraster mit der Gewichtung der einzelnen Fragen. Ich habe mich gerade gefragt, ob Max dieses Raster bekannt geben wird.

Fazit:

Mein Spektrum hat sich erweitert. Handwerkliches Probieren gilt es, in Routine zu verwandeln. Im Bereich von Diskussionsforen und Online-Diskussionen habe ich noch grundlegenderen Lernbedarf, wenn ich online mit SchülerInnen arbeiten möchte.

Das Ausprobieren von Online-Lernformen hat mein eigenes Verständnis von Lernen modifiziert und geklärt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, auf diese Art selbst weiter zu Lernen und Lernangebote zu machen. Dabei hat sich die positive Erfahrung von gut strukturierten Fern-Lehrgängen, die ich zusätzlich zu meinem Erst-Studium absolviert habe, verbunden mit den neuen interaktiven Lernmöglichkeiten im Netz.

Mein Interesse an selbstgesteuertem Lernen hat sich in die Gewissheit umgewandelt, dass es der einzig vertretbare Weg ist, wie SchülerInnen in unserer Zeit das Lernen lernen können. Die Tatsache, dass immer mehr Schulen zu dieser Art des Lernens übergehen, spricht für sich. Es sind nicht nur Labor-Schulen oder Privatschulen für Reiche, sondern ganz normale Primar- und Sekundarschulen, die mit individuellen Lernplänen arbeiten. Ein Beispiel von sicherlich vielen, ist die Sekundarschule in Neftenbach. Hier wird das Prinizip lebendig, dass jeder Schüler nach seinem eigenen Tempo mit seinem individuellen Lernplan lernt und gefördert wird. Ich hoffe, an einer Schule unterrichten zu können, in der ich in meinem Fach so arbeiten kann. Und vielleicht wird das Projekt „offenes Gymnasium“ ja diese Schule sein.

Kritisches zum Schluss

Die Entwicklung des Internets hat die Phase nun hinter sich, in der Idealisten mit dem Charme von „Garagenjungs“ tolle Möglichkeiten erfunden haben, mit der Informationsvermittlung und Kommunikation revoulutioniert wurden. ( In Anlehnung an Bill Gates Anfänge nennt sich eine Berliner Starthilfegruppe für Unternehmer “ aller Anfang ist Garage„) Die Möglichkeiten des Internets an Kreativität und den schier unglaublichen Möglichkeiten der Zugänglichkeit von Wissen für alle steht die mögliche totale Kontrolle der User und das radikale Ausspionieren und Geschäftemachen mit den Daten der User gegenüber.

Ich schliesse mich den Gedanken des Interneterfinders  Tim Berret an, der „Herr seiner Daten“ bleiben will:

Es geht um mein Eigentum. Man darf mir das nicht einfach wegnehmen“, sagte er im Interview mit der BBC.“Wer es nutzen will, muss mit mir verhandeln.“ „Von dieser Sicht ist Google noch sehr weit entfernt“, kommentieren die Journalisten Rafaela von Bredow, Manfred Dworschak, Martin U. Müller und Marcel Rosenbach in der Spiegelausgabe vom Januar. (in: Spiegel, Nr.2 2010,  Google, Der Konzern, der mehr über Sie weiss als Sie selbst, Seite 65)

Vor zwei Jahren, als ich den ersten IKT-Bua machte, noch ein Such-tipp, ist Google heute ein mächtiger Konzern geworden. Diese Entwicklung steht beispielhaft für die Entwicklung des Internets. Es ist klar, dass ich als Privatmensch und Lehrkraft wenig darüber ahnen kann, welche Folgen es für SchülerInnen hat, sich online in Diskussionsforen zu äussern und Lernbeiträge ins Netz zu stellen. Transparenz der Firmen und ihrer Möglichkeiten ist derzeit nicht gegeben. Ein „NewDeal“, wie ihn Alex Pentland fordert (ebenfalls in: Spiegel, Nr.2 2010,  Google, Der Konzern, der mehr über Sie weiss als Sie selbst, Seite 65) ist nicht in Sicht. Er meint hier:

Die Firmen müssen mit den Daten ihrer Kunden umgehen wie eine Bank mit deren Geld: Die Kunden eröffnen quasi ein Konto, und die Bank darf mit den eingehenden Daten wirtschaften. Ihre Gegenleistung: zum Beispiel kostenlose Navigation oder eine bessere Web-Suche. Die Kunden können ihr Konto jederzeit einsehen und, falls sie ihre Meinung ändern, das Guthaben auflösen.

Die kritische Sicht auf solche Realitäten muss im Unterricht das Gegengewicht bilden zur Glorifzierungswolke, in der Jubelbefürworter des Internets unkritisch herumsurfen.

Detail vom praktischen Scheitern: Ich wollte ein verlinktes Inhaltsverzeichnis anlegen, möglichst noch so, dass ich die Reihenfolge selbst festlegen kann. Aus den Angaben hier in wordpress kann ich das nicht rauskriegen, wie es geht. Die Scuhe im WWW ergab einen  Link der das Rätsel zu lösen schien. Nach dem Download kann aber leider mein System die Datei nicht öffnen. Ich gebe erstmal etwas resigniert auf. und schreibe fürs erste die Reihenfolge der Artikel in chronologischer Reihenfolge auf die Seite A

Eine Webquest erstellen: oder ist der Mehrwert von web 2.0 für SchülerInnen erlebbar?

24. Januar 2010

Internet-Tools und Grammatik

Beim Umgang mit Internet-Tools schlage ich mich öfter mal mit der Grammatik herum. Wie heist das nun: ein oder eine Webquest, das Webquest, die Webquest? Realität ist, dass die grammatikalischen Fragen öfter so oder so beantwortet werden. Ich enscheide mich mal für „die Webquest“ und sehe dann, dass der WebQuest Wizard das anders sieht. Grummel.

WebQuests und selbstbestimmtes Lernen?

Zuerst mache ich mal einen Rundgang durch die auf der Webquest-Wizard-Seite gesammelten Webquests. Mein Eindruck ist ernüchternd. Die Webquests unterscheiden sich kaum von traditionellen Unterrichtssettings. Ein Beispiel: Im Webquest Didaktikseminar werden genaue Vorgaben gemacht, wie man sich an den Bildschirm setzen solle, was man genau zu tun hat, welchen Abschnitt man von Dürrenmatt’s „Besuch einer alten Dame“ ab wo lesen soll. In einer anderen Webquest die sich „Booring“ nennt, werden lediglich Ideen veröffentlicht, die der/die AutorIn machen möchte. Die Auswertungstabelle, die beigefügt ist, bezieht sich lediglich auf die PowerpointPräsentation, nicht auf das Vorgehen und die Erfolge bei der WebQuest selbst. (Das ist die offizielle Auswertungstabelle des WebQuest-Wizards und ich verstehe nicht ganz, wieso hier nur die Präsentation bewertet wird und der ganze Prozess unbewertet bleibt. Ich werde versuchen, das Auswertungsraster zu verändern und muss mal sehen, ob es dann noch verlinkbar ist mit meiner WebQuest).

Was war nochmal der Mehrwert von Web2.0? Da war doch was mit Wissen teilen, Mehrwert durch die Form der Veröffentlichung, nicht mehr für die Schublade arbeiten, dadurch bessere Qualität? Selbstgesteuertes Lernen? Kommunikation über Lerninhalte, asynchrone Diskussion auf Foren?  Wie man sieht, kann man das Internet auch völlig losgelöst von den Ansätzen der konstruktivistischen Didaktik benutzen.  Die Webquest unterscheidet sich bei genauem Hinsehen nicht  von Lernauftragsvorlagen aus dem traditionellen Unterricht, nur dass sie anders heisst und das Internet als weitere Quelle zugesteht. Umso mehr mus ich mir jetzt überlegen, wie ich es denn machen will.

Der Anspruch ist nicht mehr und nicht weniger, als dass der Mehrwert von den SchülerInnen selbst erlebbar sein muss. Sonst taugt Web 2.0 nichts und wäre nichts weiter als ein neues Dressurstückchen für SchülerInnen mit Lehrkräften als Dompteuren und nicht als Lerncoachs, die einen selbstgesteuerten Prozess begleiten. lilohi 24.1.2010

Meine ersten beiden Webquests habe ich mit Powerpoints hergestellt, die ich ins Netz stellen könnte. Entweder auf eine Lernplattform wie Ilias oder Moodle oder auf eine selbst erstellte Webseite. Hier bin ich noch auf der Suche. Bei Google-Sites hatte ich festgestellt, dass sich die Powerpoint-Dateien nicht hochladen lassen, ohne dass wesentliche Funktionen verloren gehen. Da müsste ich nochmal rumprobieren. Dem Tip, das Ganze bei Jimdo zu probieren,  gehe ich nach, wenn ich den Wizard getestet habe.

Der WebQuest-Wizard

Mit dem Webquest-Wizard lassen sich Webquests offenbar schnell erstellen und das Programm bietet auch gleich den Speicherplatz dazu. Allerdings ist hier das Layout vorgegeben. Ich probier’s mal aus.

Hier die  Anleitung und die Seite bei der ich mich registriere. Stimmt, das war einfach. Der Umgang mit den Inhalten konnte eindeutig im Vordergrund stehen. Die einzige Panne, die mir passiert ist: ich habe zweimal vergessen, vorm Weiterklicken zu speichern. Dann war natürlich der Inhalt weg. Paniksekunden traten auch auf, als ich mit allem fertig war und das Wort veröffentlichen suchte. Ich musste kein Wort, sondern das Auge anklicken. Dann war die Geschichte im Netz und für andere einsehbar.

Der passende Blog zur WebQuest

Den passenden Blog für die Kommunikation über die Webquest kann man hier leider nicht einfügen. Das ist schade und sollte möglich sein. Da bieten Wikis bessere Möglichkeiten, aber haben wieder höhere Anforderungen beim editieren. Ich entscheide mich für einen WordPress-Blog als Forum und verlinke ihn mit meiner Webquest. Zwei Stunden hab ich dafür gebraucht für den ersten Entwurf, das finde ich ein gutes Ergebnis für den ersten Versuch mit dem Wizard. Und es waren die Inhalte, die Zeit gebraucht haben, nicht die Technik. Das ist ein Tool, das von SchülerInnen ebenfalls benutzt werden kann, ohne dass es zur Odyssee wird. Wenn man z.B. im Fach Psychologie die verschiedenen Schulen der Psychologie durchnimmt oder die Anwendungsfelder, dann können SchülerInnen ihr Wissen zur Verfügung stellen, indem sie gleich Lernmaterial dazu kreieren, sowie verkürzte Lernwege zu diesem Wissen.

Schade: Bei der Überschrift kann man keine Sonderzeichen benutzen und leider auch nicht korrigieren. die Seite sollte heissen „Pflicht oder Kür“? und rauskam „Plicht oder Kuer“? Jetzt muss ich wohl das Ganze nochmal machen.

Bei der Beschäftigung von Schülern im Web hab ich gerade mal nach einer Grafik dazu geschaut und das freche Schülerbildchen der folgenden Webseite entsprach gerade meiner Stimmung

diese Webseite von Santari Wasser-Smeets hat ein Layout, wie es mir selbst auch gefällt. Dazu braucht es wohl aber html-Kenntnisse. Daran dürfte wohl kein Weg vorbeiführen, wenn ich eine Seite erstellen möchte, die mir auch gefällt.

Integration von Web2.0 in meinen PP-Unterricht

16. Januar 2010

Wie sage ich’s meinen Schülern?

Ungefähr so könnte ich mich an meine SchülerInnen wenden, um im PP-Unterricht web2.0-Tools einzuführen:

„Im Unterricht der Xschule lernst du, eigene Arbeiten zu erstellen und die in unserer Gegenwart zur Verfügung stehenden Medien dabei zu benutzen. Du lernst, eigenständige Arbeiten zu erstellen unter Berücksichtigung korrekter Quellenangaben, mit Literatur-, Bild-, und Linkverzeichnissen. Die Benutzung des Computers ist dabei inzwischen selbstverständlich geworden.

Ausgehend vom IKT-BUA im Herbst 08 bis jetzt nach dem IKT-Modul 09/10 habe ich zusätzlich gelernt, die Möglichkeiten des Web2.0 für meine eigene Arbeit und auch in meinem Unterricht einzusetzen. Voraussetzung dazu ist das Arbeiten mit dem Computer in normalen Programmen wie word, excel und powerpoint.

Ich möchte in meinem PP-Unterricht diese Möglichkeiten mit euch nutzen und Schritt für Schritt erarbeiten. Ich möchte daher gerne wissen, wo ihr in diesem Bereich steht. Dazu hier eine kleine Umfrage mit der Bitte, sie auszufüllen:

Welche Kenntnisse hast du bei der Erstellung eigener Arbeiten mit dem Computer?

  • Schreiben von Texten mit word
  • Formatieren von Texten
  • Arbeiten mit Hyperlinks
  • Arbeiten mit Excel
  • Arbeiten mit Powerpoint
  • Bearbeiten von Fotos, Audiodateien oder Videos

Diese Möglichkeiten beeinflussen sozusgen alle andern methodischen Möglichkeiten im Unterricht mit. z.B. bei dem zur Verfügung stellen von Skripts, was bisher viel Kopierarbeit bedeutete.  Schülerarbeiten wiederum konnten kaum andern SchülerInnen zugänglich gemacht werden, ja es wurde sogar eher verhindert, da sonst offenbar die Befürchtung im Raum stand, die Schüler würden selbst nicht mehr genügend arbeiten an dem Stoff. Termine und Aufträge wurden eventuell vergessen oder waren unklar. Nachfragen zu gestellten Aufgaben konnten erst wieder im Unterricht gestellt werden. Bei Krankheit konnte der Unterrichtsstoff nirgends eingesehen werden.

Motivation für Web2.0 bei SchülerInnen

Trotz der vielen Vorteile ist der Internetgebrauch bei SchülerInnen als Lernort im Unterricht nicht beliebt. Jedenfalls nicht bei den SchülerInnen, die ich aus dem Unkreis von Schule und Familie kenne. Die Jugendlichen benutzen zwar skype, msn, facebook, schülerVZ und anderes, aber die Nutzung im Unterricht stösst an Unmutsgrenzen oder überfordert die SchülerInnen durch die Irrwege, die beim Surfen leicht eingeschlagen werden können.

Grund dafür sind oft die nicht funktionierenden Programme und Netze. Es gibt auch den nicht fassbaren Unmut, den ich als Folge der zugemuteten Veränderung sehe. Bisher wurde Internet nicht eingesetzt, weil Schüler dazu motiviert worden wären von motivierten Lehrkräften. Es ist eher wie ein neues „Must“, dem man sich fügen muss, wie andern Leistungsanforderungen auch. Selbst entdeckendes und autonomes Lernen, das mit Spass verbunden ist, war hier weniger angesagt.

Bei meinen Überlegungen, wie man erfassen kann, was Schüler mit dem Compi machen und wie man sie motivieren könnte für die Nutzung des Internets beim Lernen wäre zuerst eine Bestandsaufnahme sinnvoll, verbunden mit Fragen danach, was sie konkret wollen im Untericht

Eine Liste mit Fragen für meine Schüler

Hier z.B. eine Frageliste, die ich im Unterricht einsetzen möchte. ( könnte man mit Doodle machen)

Web2.0 ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Kannst du bitte ankreuzen, wie du das Internet privat nutzt und welche Erfahrungen du bisher im Unterricht damit hast?

  • Recherchieren: Fahrplan, News, Inhaltliches für Privatleben oder Schule,
  • Bestellungen: Bücher, Lebensmittel, sonstiges
  • Filme schauen
  • Musik runterladen
  • mails schreiben
  • netzwerke nutzen: facebook, msn, skype, schülerVZ, andere:
  • hast du Erfahrungen mit folgenden Internetmöglichkeiten: Ilias oder Moodle nutzen, elektronisches Klassenbuch führen, Wikis, Blogs, Webseiten erstellen?
  • macht es für dich Sinn, die Aufräge, die ich im Unterricht gebe, nochmal nachschauen zu können, wenn du dir nicht mehr sicher bist?
  • möchtest du einen Überblick haben, wann welche Themen im Unterricht behandelt werden und wann die Prüfungen geschrieben werden?
  • Findest du es sinnvoll, nach dem Unterricht Fragen stellen zu können zum Lösen von Aufträgen?
  • möchtest du die Unterrichtsskripts zentral abgelegt haben, so dass du sie entweder selbst speichern kannst oder ausdrucken und sie nicht unbedingt mit dir herumtragen must?
  • findest du es sinnvoll, auf die Ausarbeitungen deiner Mitschüler zugreifen zu können, so dass Ihr eine Art Klassenarchiv zu diesem Thema habt?
  • fändest du es interessant, auf andere Schülerarbeiten zugreifen zukönnen, die in diesem Fach schon  erstellt wurden?
  • helfen dir interaktive Tools in unserem Fach beim Lernen von Faktenwisssen? Kennst du sowas?
  • wenn du sowas schon ausprobiert hast: Hättest du Lust, solche Tools selbst zu erstellen?
  • Würde es dir/euch  Spass machen, einen Podcast zu machen über ein Thema in PP? ( Fiktives Interview mit Freud, etc..die Klasse errät dann, wer interviewt wurde?)
  • hast du schon mal ausprobiert, deine Kenntnisse und deinen Lernprozess selbst zu kommentieren? Ein Blog bietet dir die Möglichkeit, die Entwicklung deiner Interessen in einem Fach und deine Lernergebnisse für dich selbst zu dokumentieren und dich zu sichern bei der Lernkletterpartie wie beim Bergsteigen mit Haken und Seil.
  • hast du schon einmal verglichen, wie dir interaktive Tools im Internet bei Lernen helfen im Vergleich zu selbst erstellten Lernkarten?
  • Was hältst du davon, wenn wir für unsere Unterrichtseinheit selbst Lernkarten erstellen und ins Netz stellen? Die gestellten Fragen wären dann der Fundus, aus dem die Prüfungsfragen gestellt werden.
  • wie  findest du Internet im Unterricht?
  • Bitte eine ehrliche Antwort: Was war dabei bisher dein grösster Frust?
  • Was hat dir am meisten Spass gemacht am Interneteinsatz imUnterricht?
  • fändest du es gut,deinen eigenen laptop mit in den Unterricht bringen zu können?
  • hast du schon einmal mit einer persönlichen Lernplattform gearbeitet?

Können E-Assessments Teil meines Unterrichts werden?

Estmal möchte ich keine  Online-Multiple-Choice Prüfungen einzusetzen. Ich kann mir allerdings vorstellten, dass ich mit der Zeit für den Teil Faktenwissen abfragen solche Tests machen könnte.

Allerdings liegen mir Prüfungsfragen eher, in denen es darum geht, offene Fragen zu beantworten und das kann man nicht mit Multiple-choice-Fragen hinkriegen. Das dachte ich vor unserem E-Assessment bei Max. Moodle ermöglicht es, einen Fragepool zusammen zu stellen und auch offene Fragen zu stellen. Die Auswertung für die multiple-Choice -Fragen ist dann natürlich nicht so arbeitsintensiv wie ohne Moodle. Allerdings ist zunächst mal Arbeit gefragt eim Entwickeln solcher Prüfungen

Den  Fragebogen wollte ich auf Google.docs speichern, es funktioniert aber leider nicht mit diesem Format. Sollte vielleicht mal ein PDF machen…..Frau surft im www

Wie weiter mit Web 2.0?

10. Januar 2010

Auf Los geht’s los

Nach der Auseinandersetzung mit Web 2.0 sehe ich pragmatisch, dass es für  mich Sinn macht, damit im Unterricht zu arbeiten und dass ich das Risiko eingehen muss, über Stolperssteine auch mal langsamer vorwärts zu kommen dabei.

Im Laufe der letzten beiden Jahre, in denen ich mich mit Computer und Unterricht auseinandergesetzt habe, hat sich enorm viel entwickelt und verändert. Es ist anzunehmen, dass das Tempo anhält. Es ist nicht mehr die Frage, o b  man als Lehrkraft das Internet in die Arbeit einbezieht, sondern nur noch die Frage  w i e, wenn man seine Arbeit und die Schüler ernst nimmt. Mir ist klar geworden:

So wie zum Buchdruck die Möglichkeit die revolutionäre Enwicklung der vielfachen Veröffentlichung gehörte, gehört zum Internet die neue Möglichkeit der Interaktivität und die Erweiterung des Wissens- und Veröffentlichungsmonopols auch für Nicht-Experten.

Revolutionär ist dabei ebenfalls die neue  Möglichkeit der Verknüpfung verschiedener Medien und die Arbeit mit dem Hypertext.

Folgender Artikel fasst gut zusammen, worum es meiner Meinung nach geht.

In einem Interview erzählte mir Bettina wie sie im Französich-Unterricht mit dem Internet arbeiten möchte. Sie hat dazu eine Webquest  über die Pariser Vororte erstellt, in der Videos mit Interviews und Raps integriert sind.

WEB 2.0-Acitivities LiloHI

10. Januar 2010

Zwischen-Rückblick

was kann ich jetzt im Intenet?

  • Gezielt recherchieren und meine Links sinnvoll abspeichern, entweder als „enhanced bookmarks“ oder im Scrap Book oder delicious, wo ich sie kommentieren kann.
  • Meine Bookmarks verwalten und durch die Tagfunktion schnell darauf zugreifen können. Andern Einblick geben mit social bookmarking ( delicious).
  • meine persönliche Lernumgebung mit I-Google als schnellen Einstieg in meine Arbeit nutzen.
  • Mich auf Lernplattformen bewegen und sie in ihren Möglichkeiten beurteilen können
  • Gratis Software ausprobieren und Programme nutzen, um Inhalte darzustellen, eYd, freemind, und sie exportieren können
  • Andere Speichermedien im Internet nutzen (google docs, audiyou usw. und beurteilen können auf ihre Brauchbarkeit zu verschiedenen Zwecken.
  • Verständigungsmöglichkeiten benutzen und selbst kreieren,  Blogs, Wikis, Webseiten.
  • Medien erstellen, bearbeiten und mit Links zugänglich machen
  • interaktive Lerntools erstellen und im Unterricht sinnvoll einsetzen. Hot Potatoes, Powerpoint, Internetrallye
  • Interaktive Tools von Verlagen im Unterricht nutzen
  • youtube im Unterricht einsetzen
  • Klassenwissen übersichtlich  im Internet zur Verfügung stellen, z.B. in einer webquest die Schülerbeiträge veröffentlichen ( Beispiel im Studiengang ist unser IKT-Archiv)
  • mit RSS-feeds Rückmeldung darüber erhalten, wer wo was getan hat ( Blogs kontrollieren, Hochladen von Inhalten auf Lernplattformen kontrollieren. Übersicht behalten dabei.)
  • konventionelle Texte intern verlinken und z.B. als ganze Ordner verschicken
  • Schüler oder Auszubildende dabei anleiten, all diese Tools selbst zu erstellen oder zu nutzen
  • Transfer in meine Berufspraxis als Lehrkraft und Soz.päd. machen
  • und ein E-portfolio erstellen
  • Ziel wäre: eine Plattform zu haben, auf der all meine Arbeitswerkzeuge abrufbar sind, mit Zugang zu allen Dateiformaten, in denen ich sie erstellt habe. Das wäre dann meine Lern- und Gedankenwelt, in der ich mich bewegen kann und in die ich andere einladen kann und wo meine Unterrichtseinheiten gesammelt sind, die ich überarbeiten und weiter verwenden kann. (Wäre auch noch eine Idee, die Schülerarbeiten darauf zu sammeln, die daraus entstanden sind).

Webspace?

Zu all dem hab ich jetzt was probiert. O.K. jetzt stelle ich meine Probestücke mal ins Netz. Zuerst brauche ich aber noch eine „Ladestation“ für meine Dokumente. Ein Account bei Google Docs wird erstellt. Wieder gibt es auf Youtube ein verständliches Video. Im Video wird gezeigt, welche Vorteile es hat, seine Dokumente nicht mehr auf dem eigenen Compi zu speichern und nicht mehr als Anhänge an Mails zu hängen. Das leuchtet ein. Hier ist allerdings nur von Dokumenten die Rede, nicht von Videos oder von Powerpoint-Präsentationen. Mal sehen, ob ich die auch hochladen kann.

Tja, das wäre ja ganz einfach, wenn die google.docs beim Versuch, die Präsentationen hochzuladen diese auch „erlauben würde“. Die Dateien erscheinen einfach nicht im Sichtfenster der möglichen Dateien auf meinem Compi, wenn ich sie hochladen will. Bei den Fragen, die an Google-Sites gestellt werden, wird auch öfter nach dem Präsentationen gefragt, aber da scheint es an der Grösse zu liegen, dass es nicht geht. Es gibt eine Beschränkung von 10MB, was meine kleinen Probestücke sicher nicht haben. Ich speicher mal den Link

Grenzen von Google-docs

Die nächsten Schritte zusammengefasst: Es lag nicht an der Grösse, sondern leider am „ppt“. Meine verlinkte Powerpoint-Präsentation kann ichzwar als ppt-Datei abspeichern ( Powerpoint 1997 – 2003 Version), aber leider gehen dann die Links nicht mehr in meinen beiden Anklickspielchen. Damit ist natürlich der Sinn weg. Schade. Hochladen liessen sie sich zwar anstandslos, bloss benutzen kann man sie nicht mehr und die Hälfte fehlt. Und über eine andere Version von Powerpoint verfüge ich nicht ( mehr)Daher weiss ich nicht vorher, welche Schriften Animationen und Seitenformatierungen mit der „- 2003 Version“ von Powerpoint dann nicht mehr funktionieren werden.

Der nächste Schritt

  • ist es entweder einen andern Internetspeicher zu finden, auf dem sich die Präsentationen ( und die gleichen brauche ich ja für eine Webquest) speichern lassen und von dem ich sie dann auch auf meine Google-Seite laden kann, vorausgesetzt auf der Google-Seite funktionieren sie dann.
  • oder vorerst diese Suche einzustellen und mein E-Portfolio auf eine DVD zu brennen mit der Hoffnung, dass es bald einen Speicherort gibt, bei dem man alle Dateien nochladen kann.

Das finde ich gerade bedauerlich, bin aber sicher, dass dies in einem halben Jahr kein Problem mehr sein wird, wenn man bedenkt, wie schnell sich die Benutzung des Internet entwickelt hat in den letztezwei Jahren.

Im IKT-Archiv hab ich mir mal Blogs angeschaut vom ersten IKT-Kurs. Da gibt Adrijan Z. z.B. auf seinem Blog den Tipp, man könne doch mal versuchen über den Suchdienst „Google“ zu recherchieren. Ich konnte das kaum fassen, aber es stimmt ja, vor zwei Jahren war das noch kein stehender Begriff, das „Googeln“. Dabei ist mir auch deutlich geworden, dass es höchstens Gebrauchswert für einem selbst hat, wenn man Gebrauchsanweisungen zur Erstellung bestimmter Tools macht, da man eigentlich sicher sein kann, dass es kurze Zeit später eine vereinfachte Version gibt, um das gleiche Ziel zu erreichen. Das finde ich für die Arbeit mit SchülerInnen bedeutsam. Bevor ich ein Unterrichtsprojekt durchführe, muss ich sozusagen erstmal alles nicht nur inhaltlich updaten, sondern auch „medial“.

Ich schau mal nach, welche Webspeicher Murbach empfielt, aber leider finde ich keine Angabe dazu, wo ich Powerpointpräsentationen, die mit Office 07 erstellt sind  speichern und benutzbar verlinken kann. Also weiter ausprobieren. Da man ja auch eigene Produkte, die mit neueren Programmen erstellt sind, irgendwo im Netz speichern können müsste, schau ich da mal weiter, muss aber bis in vier Wochen die Möglichkeit ins Auge fassen, diese Dateien auf einer DVD zu speichern.

Ich im Netz

Ich verschaffe mir mal einen Überblick darüber, wo ich derzeit überall im Internet aktiv bin.

internet und ichwenn man das Bild anklickt, erscheint es grösser in einem extra Fenster.

Das sind wirklich viele Verbindungen, in denen man da inzwischen drin ist. So hat sich also mein Leben in zwei Jahren verändert, auch irgendwie merkwürdig. Auch eine Quintessenz der Beschäftigung im IKT: wenn ich mich nicht selbst aktiv im Intenet bewege und die neuen Lernmöglichkeiten für mich selbst nicht nutze, kann ich sie mit meinen SchülerInnen nicht glaubwürdig einsetzen.

Inzwischen sehe ich auch einige Transfermöglichkeiten für meine Arbeit als Sozialpädagogin im Team des taZ-Internat. Man kann z.B. asynchron an Dateien arbeiten oder sie kommentieren ohne dass dauernd verschiedene, nicht mehr aktuelle Versionen entstehen.

Man kann eben mal ein Doodle machen zur Dienstplanerstellung oder zum Familientreffen einen Termin finden. Auch eines der Tools, das ich zwar schon mitgemacht, aber noch nicht selbst erstellt habe. Als Erstes erstelle ich jetzt mal ein  Doodle zum Termin finden und kann jetzt,  kurze Zeit später den Link versenden. Ich merke, die Hemmschwellen gegenüber dem Internet werden niedriger. Ich überlege gerade, wie Lehrkräfte die Prüfungstermine für Schüler besser koordinieren könnten mit einem Doodle. Die Sache mit dem Dienstplan werde ich in meinem Team einbringen.

ein wiki erstellen

8. Januar 2010

Murbach gibt einige Anbieter an, die  ermöglichen, Wikis kostenlos zu erstellen. Einer davon ist gratis-wiki.com. Beim Anklicken der Seite werde ich auf die Seite von wikia.com weiter geleitet. Offenbar sind diese beiden Anbieter nun einer geworden. So erstelle ich also mein erstes Wiki auf wikia.com. Das ist schade, da die in Murbach abgebildeten Seiten der gratis-wiki.com-Seiten sehr übersichtlich und schlicht aussehen. Gerade das, was ich gesucht hätte. Netterweise hat ein Mitarbeiter dieses Wikis mir gemailt und mich darüber informiert, dass gratis.wiki.com vor einiger Zeit von wikia.com übernommen wurde. Diese persönliche Seite eines anonymen Instruments hat mir die Sache gleich etwas schmackhafter gemacht.

Von unserem Wiki auf Ilias war ich gewohnt, dass es ein Arbeitsinstrument war, das die Klassenliste und die  Aufträge enthielt, sowie diverse Links zur zu den Blogs, zur Moodleseite und zum IKT-Archiv. Die Wikiwelt, die mir nun in wikia.com entgegenkommt, sieht anders aus und vermittelt ein anderes Anliegen.  Die Anmeldeseite ist etwas unübersichtlich und lenkt mit bunten Hinweisen von der kleinen Anmeldefläche ab.  Nacheinander sind die Schritte eins, zwei, drei, erledigt.Ich nehme die erste Seite /die hier Benutzerseite heisst, um die Inhalte zu notieren, die ich den SchülerInnen mitteilne möchte. Als ich einige Informationen eingefügt habe und nach dem Abspeichern meine Seite ansehe, finde ich sie schon recht übersichtlich. Kurz darauf erhalte ich den Kommentar auf der Seite „Diskussion“, die Benutzerseite sei kein Wiki und als ich die Seite wieder anklicke, ist alles weg. nur noch mein  Screenshot davon ist da. Schade.

Also schreibe ich im zweiten Anlauf auf die Startseite etwas an alle „Benutzer“,also  die Gruppe der Leute, die das Wiki benutzen sollen und versuche mal, drei Spalten zu integrieren, mit bunten Überschriften. Diese Formatierung kopiere ich aus einem andern Wiki und ändere die Überschriften. Schön finde ich das Ganze aber noch nicht.

Beim nächsten Schritt beginne ich nun mit dem „richtigen“ neuen wiki, Erst hier soll ich offenbar den Inhalt des Wikis notieren.Jetzt probiere ich aus, was ich mit meinen Java-Kenntnissen zustande bringe. Dazu klicke ich die Tutorial-Seite der e-fellows an, die ebenfalls im Murbach angegeben ist.

Um mir die Syntax etwas einzuprägen, erstelle ich dazu eine kleine Online-Übung, was ich ja sowieso mal üben wollte. Ich muss sie wohl erstmal auf Ilias stellen, da die Sache mit dem webspace kompliziert scheint für Powerpoints.

Wiki-Communitiy?

Ich hatte beim Wiki ausprobieren nicht die Idee, in eine community aufgenommen werden zu wollen, werde aber von diesem Anbieter nun begrüsst und darauf hingewiesen, ich solle kreativ Seiten füllen und mich bei andern Wikis umschauen und mit diskutieren. Das passt so gar nicht in das, was ich mir vorgestellt hatte: ich wollte doch ein unaufgeregtes, sachliches, nicht auf Abwege verführendes Instrument, das der Orientierung dient, das ich dann im Unterricht zur Orientierung einsetzen könnte.

Bei diesem ersten Ausprobieren  des Anbieters Wikia.com stelle ich fest, dass diese Sorte Wikis für meine Unterrichtszwecke einfach nicht geeignet ist. Zu viel Werbung, zuviel „Community-Dunstglocke“ nach meinem Geschmack.

Ausserdem: bei den Diskussionen um Wikis im Forum ging es auch darum, dass ein Unterrichtswiki der Ort sein kann, wo die Aujfaben verbindlich stehen. Dabei ist doch klar, dass das wiki von jedem geändert werden kann, also jeder Schüler ja einfach die dort gegebenen Aufträge ändern oder weglöschen kann. Ich beginne, mich zu fragen, ob es nicht einfacher wäre, alle Angaben gleich auf eine Webseite zu stellen.

Aber zuerst möchte ich noch einen andern Anbieter ausprobieren.

Ich schau mir noch Wikiversity an. und Wikispaces und Kilu

Gedankenskizze für mein E-portfolio

5. Januar 2010

Der Portfolio-Gedanke

  • Im Erfahrungspraktikum habe ich die Dokumentationsform des Portfolios kennen gelernt. Ich hatte mich für ein Portfolio entschieden, in dem der Prozess meiner Arbeit festgehalten wurde, meine Stellungnahme zu den  10 Kompetenzfeldern für SekII-Unterrichtende festgehalten, sowie die Unterrichtsmaterialien inkl. Planung und Unterrichtsvorbereitungen abgelegt ist. In dieser Arbeit und einem BUA habe ich diese Art der Dokumentation zum ersten Mal ausserhalb der Kunst kennen gelernt, habe auch erfahren, dass es zunehmend üblich ist, sein Portfolio bei einer Bewerbung beizulegen. Ich habe dabei den Unterschied zwischen Produkt – und Prozessportfolio kennen gelernt.

Ein Portfolio in Papierform

In dieser Auseinandersetzung mit dem Thema habe ich mich zunächst für ein Portfolio in Papierform entschieden, da ich meine IKT-Fähigkeiten zu diesem Zeitpunkt noch nicht als ausreichend beurteilte. Diese in Papierform abgelegte Erfahrung hat – aus jetziger Sicht – den Nachteil, dass sie in einem Ordner im Regal steht und nicht weiter „wächst“ und den Vorteil, dass ich diesen Ordner in die Hand nehmen und den „alten“ Stand der Dinge anschauen kann. Was die darin dokumentierten Unterrichtsmaterialien anbelangt, so habe ich die immerhin auch als Dateien und kann sie online weiter verwenden.

Portfolioarbeit und Rollenwechsel

Ein Portfolio zu machen ermöglicht es, aus der Rolle der Prüfungskandidatin in die Rolle derjenigen zu wechseln, die ihr Wissen und optional ihre Prozesserfahrungen präsentiert, ein zentraler Unterschied zu den früheren Schul- und Prüfungserfahrungen an der Universität. Diese Arbeit ermöglicht es, zu zeigen, was man erarbeitet hat. Das Ausmass der selbstständigen Arbeit hängt auch hier von den Vereinbarungen mit der Lehrkraft ab. Aus meiner eigenen Erfahrung empfielt es sich, am Erfahrungsstand der SchülerInnen anzusetzen in Bezug auf die ermöglichte Selbstständigkeit beim Lernen und ihnen den Einstieg in diese Art der Arbeit schrittweise zu ermöglichen. Wenn ich jetzt, nach zwei jahren Erfahrung mit dieser Idee den Eintrag in Wikipedia über Portfolios lese, dann kommt mir das inzwischen sehr vertraut vor. Die Idee, seine Erfahrungen zu dokumentieren und auf diese Weise die eigene Lernumgebung oder den eigenen „Lerngarten“ anzulegen, ist für mich nicht mehr wegzudenken.

Welche  digitale Form sollte mein E-Portfolio haben?

In Frage kommt das Erstellen eines verlinkten Dokuments, in das Multimediaelemente eingefügt werden können und das dann auf einer DVD gespeichert wird, ein Blog oder die Erstellung einer Webseite. Der Unterschied zum Papier-Portfolio ist bei den beiden letztgenannten Möglichkeiten der, dass sich die Webseite auch nach dem Abgabetermin weiter entwickeln lässt und dass andere Leute sich die Sachen ansehen können, die ich öffentlich mache. Es können mehrere Leute die Inhalte anschauen, ohne sich den Ordner abzuholen oder die DVD zu erhalten. Eine DVD ist aus meiner Sicht lediglich eine andere Form eines „Archiv-Gegenstandes“ und passt nicht so gut zum Prozess-Gedanken des Lernens und Arbeitens.

Für die Arbeit mit mir selbst und mit SchülerInnen gefällt mir also am besten die Idee, mit einer Webseite zu arbeiten, auf der alles seinen Platz findet und mit der auch Kommunikation über das Lernen möglich ist.

Für SchülerInnen möchte ich eine Plattform zur Verfügung stelle, auf der einführende Texte stehen, Literaturhinweise und Links vorhanden sind. Die SchülerInnen erarbeiten dann Unterthemen, die dann auf die Seite hochgeladen werden können und die von ihnen gefundenen Links können ebenfalls integriert werden. Auch ihre Fragen und Anregungen sollen dort Platz finden. Damit hat dann die Klasse mehr als ein Dokument erarbeitet. Es ist eine Arbeitsplattform entstanden, die das ganze erarbeitete Thema darstellt und in der trotzdem jeder seinen eigenen Beitrag klar erkennen kann. Die Beispiele, die ich im Netz gefunden habe zeigen, wie motiviert die SchülerInnen da gearbeitet haben und es ist so etwas wie Stolz spürbar, wenn man die Webseiten anschaut.

Die Erarbeitung eines Themas

Zur Erarbeitung eines Stoffes gehört dabei

  • ein mindmap nach Sichtung des Stoffes und das Erarbeiten der einzelnen Zweige des Mindmaps zum Verdeutlichen der Struktur des Themas
  • Eine kommentierte Linksammlung zu Dateien und Videos oder Webseiten
  • eine Literaturliste
  • aktuelle Zeitschriftenartikel und
  • ein geeigneter Rahmen für die Unterrichtsmaterialien, den Semesterablauf mit den transparenten Aufträgen und die Dokumentation der SchülerInnenarbeiten
  • Diesen Rahmen kann eine eigene Fach-Webseite bilden, auf der alles integriert ist oder die E-Plattform der Schule, sofern vorhanden. Ein Wiki für die Planung des Unterrichts möchte ich auf jeden Fall machen. Es wird dann mit der entweder auf der Schulplattform eingefügt oder mit der Fachwebseite verlinkt. Eine eigene Webseite hätte meines Erachtens den Vorteil, dass multimedial gearbeitet werden kann und dass sie thematisch übersichtlicher gestaltet werden kann als z.B. die Lernplattform Ilias oder auch die MoodlePlatform, in der ich z.B. ein verlinktes Inaltsverzeichnis der in unserem Modul entstandenen Arbeiten vermisse. Die Unterrichtsmaterialien  sollten dann dort zugänglich sein und die SchülerInnenarbeiten inhaltlich gut geordnet eingefügt werden, so dass die andern Schüler leicht auf das erarbeitete Klassenwissen in diesem Fach zugreifen können.

Die dabei erlernten Kompetenzen

im heutigen Berufsleben geht es zunehmend darum, in Prozessen zu denken und zu arbeiten und sich und sein Team dabei zu reflektieren. Das kann aus keinem Berufsfeld mehr weggedacht werden. Die SchülerInnen lernen bei einem solchen Unterricht in allen drei Kompetenzfeldern Sozial, Fach- und Selbstkompetenz und zusätzlich im Bereich Handlungskompetenz, den Erpenbeck als vierte Kompetenz in seinem Kompetenzatlas hinzufügt. Bei der Prozessreflexion lernen sie, das eigene Handeln und das des eigenen Teams zu analysieren und zu optimieren. Diese letztgenannte Kompetenz möchte ich als eigenständiges Kompetenzfeld zu den  gängigen Kompetenzfeldern hinzfügen und nenne sie Prozesskompetenz.

Beispiel einer gelungenen SchülerInnenwebseite

Ein schönes Beispiel habe ich dazu gefunden auf der Seite der österreichischen Schule Untervaz, in der so ein Projekt in Biologie gemacht wurde. Die Lehrkräfte haben den Rahmen zur Verfügung gestellt und die Schüler bei der Erstellung der Artikel zu den einzelnen Themen unterstützt und die Schüler haben ihre Beiträge gestaltet, was sowohl in Einzel-als auch in Gruppenarbeit möglich war. So stelle ich mir das vor, mit einer Klasse ein Thema zu erarbeiten. Wie bei uns im IKT können die nächsten SchülerInnen dann in einem Archiv andere Beiträge anschauen und so wächst der Inhalt dieser gemeinsamen Seite, wird aktuell gehalten durch neue Links und aktuelle Zeitschriftenartikel und wenn man möchte, kann dann auch ein Marktplatz gemacht werden mit Plakaten oder anderen Materialien, die man anfassen kann oder in Papierform betrachten, so wie wir es z.B. in Berufspädagogik gemacht haben. Das ist dann für mich eine stimmige Form von Untericht, die meine eigene Lerngeschichte  integriert und die neuen Inhalte, die ich in den verschiedenen Modulen der SEK II gelernt habe.

Details zu meinem E-Portfolio

Das Portfolio, das ich als Leistungsnachweis für das Modul erstelle, wird der Rahmenentwurf für mein Lernfeld in diesem Bereich. Ich habe dort meinen Lernhintergrund und meine Materialien gespeichert, was praktisch ist, wenn ich nicht mehr die Infrastruktur der PH nutzen kann und  z.B. an verschiedenen Orten tätig bin.

Die Form

Das E-Portfolio gestalte ich in Form einer Webseite, die ich nur eingeschränkt öffentlich machen kann. Das erscheint mir als die stimmigste Form. Ich kann dann später weitere Seiten dazufügen und kann InteressentInnen ermöglichen, den Inhalt anzusehen, ich kann auch Teile exportieren in eine andere öffentliche Webseite für mein Fach oder eine Lernplattform für Schüler in einem Unterrichtsprojekt. (Ich frage mich gerade, ob es eigentlich auf Facebook auch Klassenthemenseiten gibt oder ob man sie dort ansiedeln könnte, falls man sich für eine öffentliche Webseite entscheidet. Hier wären die SchülerInnen in der Regel mit der Software bestens vertraut.

Der Inhalt

Die Webseite soll für mich eine Lernumgebung werden, die im Wesentlichen aus zwei Teilen besteht.Ein Teil ist für die Fachinhalte Pädagogik/Psychologie reserviert, der andere Teil für die WebII Tools, die ich mir erarbeite und für die Einsatzmöglichkeiten, zusammen mit eigenen Beispielen und Links zu andern Beispielen.

So möchte ich dann auch mit SchülerInnen arbeiten

  • ihnen einerseits die Fachinhalte lebendig zugänglich machen mit der Möglichkeit ihrer eigenen Mitarbeit
  • und ihnen ebenfalls zeigen, welche IKT-Methoden ihnen dabei helfen können und wie man sie sich erarbeiten kann und sie mit guten Links für diese Arbeit motivieren.

Für die Struktur meines eigenen Projekt heisst das

  • ein Teil ist für die IKT-Tools reserviert, die ich einsetzen möchte.
  • der andere für die Fachinhalte und Unterrichtsmaterialien

Für die Unterichtsmaterialien ist es praktisch, dass ich sie jederzeit nachbearbeiten kann, an die Bedürfnisse einer speziellen Klasse anpassen oder sie auf den inhaltlich aktuellen Stand bringen, indem ich die dazugehörigen Links aktualisiere und die Inhalte ergänze.Auch Praxisberichte sind dort integrierbar, Fotos und Videos.

Für den Bereich IKT-Tools ist es ähnlich, ich kann mir Methoden erarbeiten, sie dort ablegen, weiterentwickeln und sie dadurch auch kommunizierbar machen. Eventuell ist das auch in der Arbeit mit SchülerInnen sinnvoll, ihnen den Einblick in meinen persönlichen Umgang mit IKT-Tools zu ermöglichen. Das könnte helfen, die Blockade-Haltung, der ich im Umgang mit SchülerInnen oft begegne, abzubauen.

Eine mögliche Gliederung / die Seiten:

Teil 1 Einsatz von IKT und IKT-Tools

  • Welchen Stellenwert ich der Arbeit mit WebII einräume
  • Welche Rolle ich dabei als Lehrkraft einnehme
  • Wie ich mit dem Thema Leistungsbewertung in diesem Rahmen umgehen möchte
  • was ich an Kompetenzen brauche, um mit SchülerInnen so arbeiten zu können
  • Skizze der Themen, die ich mir dazu notwendigerweise erarbeiten muss
  • Beschreibung der Tools, die ich mir erarbeitet habe und einsetzen kann mit Links zu Beispielen in diesem Blog und verweisen zu den inhaltlich ausgearbeiteten Beispielen

Teil 2

  • Im Teil zwei stelle ich mein Thema vor und konkrete Unterrichtsprojekte vor, die ich erstellt habe für die Arbeit mit SchülerInnen. Sie sollen so erarbeitet werden, dass selbstgesteuerter offener Unterricht möglich wird, WebII Elemente sinnvoll integriert sind und die Ergebnisse auf einer Webseite publizierbar sind.
  • Reflektion meiner Unterrichtserfahrungen

Bis zum 14. Februar wird der Rahmen erstellt sein und einige Beiträge werden auch schon fertig sein auf dieser Seite.

Mein E-Portfolio wird also eine „gut markierte Baustelle“ sein, mit den erläuterten Plänen für das Denk- und Unterrichts-Gebäude, das darauf stehen soll.

……

Arbeiten mit FreeMind und dem yEd Graph Editor

1. Januar 2010

Das Programm FreeMind ermöglicht es, ohne grossen Aufwand Mindmaps zu erstellen. Die grafischen Möglichkeiten sind bei der Freeware allerdings eingeschränkt. Ich suche nach anderen FreeWare-Programmen. Wikipedia listet sie auf. Andere Mindmap-Programme mit besseren grafischen Möglichkeiten würden mir mehr zusagen, kosten aber was bzw. sind nur für Schulen kostenlos.

Das Kapitel von Murbach dazu ( Murbach  2008, S. 80 – 94) bietet eine sehr gute Übersicht über die Einsatzmöglichkeiten von Mindmaps.

Mindmaps sind dort sinnvoll einsetzbar, wo ein zentraler Begriff im Mittelpunkt steht, von dem die Seiteninformationen ausgehen.

Wenn komplexere inhaltliche Bezüge dargestellt werden sollen, brauche ich ein anderes Grafikprogramm. Ich probiere mal den yEd Graph Editor, den Murbach auf S. 71 beschreibt.

Dieses Programm finde ich nun wirklich praktisch! All das was ich bisher eher sehr mühsam versucht habe, kann ich hier umsetzen, Flussdiagramme, Bäumchen, Zuordnungen, wie ich sie wichtig und richtig finde, grafisch dargestellt mit geringem Zeitaufwand.

Danke für den Tipp, Herr Murbach!

Hier füge ich mal noch eine andere von den unzähligen ein.

Die spilerische KOmponente dabei spricht mich an. Man kann die zm Proramm gehörenden Figürchen per „drag and drop“ an die gewünschten Stellen setzen und sie beliebig hin- und herschieben. Da man auch Fotos oder eigene Symbole hochladen kann, macht es einenen sehr persönlichen Umgang möglich, der auch jüngeren Kindern sicherlich Spass macht. Dieses Programm finde ich für die Darstellung von Themenbezügen sehr geeignet für die Arbeit mit Schülern.

noch ein weiteres Beispiel der hier möglichen Darstellungsvielfalt

HotPotatoes

31. Dezember 2009

Ich orientiere mich an Murbach und seinen Beispielen webbasierter Prüfungen (Seite 107) und schaue mir die Seite Hotpotatoes.de an.  Die Beispiele motivieren zum Lösen, wenn auch die Gestaltung nicht so schön ist nach meinem Geschmack. Ich erfahre, dass das Programm weiter entwickelt wird, eventuell nicht mehr unter diesem Namen und dass die jetzige Version zum freien Download zur Verfügung steht, was ich auch gleich mache. Die Installation geht einigermassen rasch. Ich probiere als Erstes, einen Lückentext zu meinem Thema zu erstellen und beginne mit derm ersten Lückensatz. Das Bearbeitungsfeld gibt die Möglichkeit an, Grafiken oder Links einzufügen. Nach dem ersten Lückensatz-Versuch sehe ich nun aber nicht gleich, wie es weitergeht., bzw. ich sehe erst nach einer Weile, wie ich die Übung abspeichern kann. Ich muss zunächst einen Account für meine HotPotatoes anlegen. Nachdem ich ihn eingerichtet habe, geht es dann einfach. Murbach beschreibt das gut nachvollziehbar. Auch im Web finde ich ein Tutorial dazu und finde auch eins unter http://www.akademie.de/.

Das geht dann etwas länger, mich durch die Übung zu arbeiten. Mein Eindruck: die Lückentexte erinnern mich an ungeliebte Übungen aus dem Sprachunterricht. Die Kreuzworträtsel sind geeignet, wenn es um ganz bestimmte Begriffe geht, auch eher unangenehm. eine Zuordnungsübung mit den europäischen Flaggen gefällt mir dagegen sehr, erinnert mich an die Lern-DVD zum Führerschein, bei der es darum geht, die Verkehrsschilder gut auswendig zu lernen.  Ich mache mir nochmals selbst klar, in welchem Kontext ich diese kleinen Online-Übungen einsetzen kann. Ich kann sie dort einsetzen, wo es „richtige“ und „falsche“ Antworten, was sich eignet, um z.B. Grundlagenwissen über Ernährung in meinem Gesundheitsprojekt zu erlernen. Murbach meint dazu:

Die Auswahl solcher Lernprogramme (gemeint sind hier behavioristische Lernprogramme, in denen es eindeutig „richtige“ und  „falsche“ Anworten gibt) ist mittlerweile riesengross, die Qualität aber meist recht bescheiden. Oft sind es einzelne Teile, die in einer Übungswerkstatt bei der Stoffrepetition oder bei einer Prüfungsvorbereitung gute Dienste leisten. ( Murbach 2008, S. 45)

In meinem Projekt kann ich HotPototoes dort gebrauchen, wo es z.B. darum, das Wissen über die Lebensmittelpyramide oder den glykämischen Index zu vermitteln. Ich werde solche Fragen auswählen, bei denen es Sinn macht, im Gesundheitskontext zwischen „richtig“ und „falsch“  unterscheiden zu können oder wo es darum geht, bestimte Begriffe in den eigenen wortschatz zu übernehmen. Ein  Beispiel dazu ist das Wissen um den „Glykämischen Index“ von Lebensmitteln. Hier würde sich eine Zuordnungsübung anbieten, um zu verdeutlichen, wie unterschiedlich sich die Lebensmittel auswirken. Zunächst entscheide ich mich für eine „Schüttelsatzübung, bei der die Wörter in die richtige Reihenfolge gebracht werden müssen. Auch das ist als Hotpotatoe machbar. Also mach ich mal ein JMix mit einem Satz zum Glykämischen Index, was wirklich schnell geht. Ich stehe als Nächstes an bei der Frage, wie ich diese HotPotatoe auf meine Webseite exportieren kann. Ein weiteres Tutorial gibt dazu Auskunft.

Nun hab ich also meine beiden ersten Übungen hochgeladen und sie sind auf diesem Screencast anschaubar. und auf meiner Projektseite anklickbar

Arbeiten mit Printscreens/Screencasts

31. Dezember 2009

Beim Erlernen von Abläufen in IKT fand ich es oft hilfreich, auf einem Printscreen zu sehen, was ich tun muss. Auch wenn ich jemand erklären möchte, wie etwas der Reihe nach geht, hilft das ungemein. Ohne diese Printscreens ist es oft schwierig, sich auf den Seiten mit den vielen anklickbaren Möglichkeiten, zu orientieren und den richtigen „Klick“ zu finden, zumal da oft noch Werbung im MIttelpunkt steht und die Übersicht erschwert.

Die einfache Version, die mit der Tastatur möglich ist, lässt sich jedoch nicht bearbeiten und man muss langwierig beschreiben, was man meint. Beim Programm Jing lässt sich das Printscreen mit Pfeilen markieren und man genauer erklären, was man meint. Das werde ich jetzt mal ausprobieren.

Die Installation geht einfach. Man kann ein Fenster auswählen, das man abbilden möchte, man kann einen Link erhalten, den man an Leute weiter geben kann, so dass man nicht ganze Dateien verschicken muss und man kann Videos machen von seinen Aktivitäten. Das allerdings nur mit Jing Pro, das dann was kostet. Es gibt auch einen Blog, auf dem sich die user austauschen über die Möglichkeiten und Fragen zu Jing.

Zunächst beschäftigt mich die Frage, wo Jing meine screenshots hingespeichert hat. Nach einigerSucherei erfahre ich, dass ich bei Screencast.com einen gratis-Account eröffnen kann, dass man dort dann eine Übersichtsmöglichkeit über seine screencasts hat und die dann wahlweise  auf eine homepage „embedden“ kann oder die Screenshots per link versenden kann. Die Seite bietet auch wieder ein Video, mit dem sich leicht nachvollziehen lässt, was man mit dem Programm machen kann.

Jetzt kann ich also meine Fragen so stellen, dass ich mich damit hoffentlich verständlich machen kann. Bisher bin ich mir öfter vorgekommen, als würde ich versuchen, mit den Zehen fein zu zeichnen , wenn ich versucht habe, meine Unklarheiten zu benennen oder jemand eine Abfolge von Click-Befehlen zu erklären. Der Vorteil, dass man keine grossen Dateien verschicken muss,  ist eindeutig.  In der Arbeit mit SchülerInnen ist dieses Combi-Programm (Jing/screencast.com) sicherlich sehr hilfreich für mich. ( Auch für die Arbeit in meinem Team, in dem der Kenntnisstand im Bereich IKT sehr weit gefächert ist. Es gibt auch eine Mac-Version)

Noch ein Versuch, den screenshot, den ich oben verlinkt habe als „thumbnail“ einzufügen ( Der Screenshot lässt sich als gif-Datei abspeichern auf meinem Laptop) Allerdings erscheint er nur in „Winzformat“,

grösser geht es offenbar nicht. O.k. zurück zum Versuch, meine Links auf meine IKT-Projekthomepage hochzuladen

Seite bei Google Sites erstellen

30. Dezember 2009

Beim Erstellen meiner ersten homepage habe ich mich zunächst an einer Seite orientiert, die das Vorgehen beim Google Page-Creator einfach erklärt. Beim Ausprobieren habe ich dann realisiert, dass das Erstellen einer homepage mit dem google page creator nicht mehr möglich ist, dafür werde ich zum Google-Sites umgeleitet, wo ich mit wenigen Klicks eine Seite erstellen kann. Ich nenne sie „balance und tanz“ und bin nach 4 Minuten fertig, etwas verblüfft, wie schnell das geht. Da steht es nun also:

Ihre Site ist unter folgender URL zu finden: http://sites.google.com/site/balanceundtanz

Das Bearbeiten der Seite dauert dann auch schon etwas länger. So schaue ich mich mal im Netz um, ob es gute Erklärungen gibt für die Details, sie sich mir nicht auf Anhieb erschliessen. Ich versuche, mein Mindmap mit anklickbaren links zu integrieren, was ich aber nicht schaffe. Immerhin gibt es jetzt die Seite mit einer untergeordneten Seite Ernährung.

Die nächsten Seiten zu den Themen „Entspannung und Schlaf“ und „persönliches Zeitmanagemen“ habe ich auch angelegt. Ein Problem ist dabei aufgetaucht: ich kann erstellte Seiten nicht mehr löschen und die Untergliederung lässt sich auch nicht so ohne weiteres ändern. Wieder mal eine Suche im Netz. Auf einer Seite finde ich Angaben zu meinem Problem.

Auf dieser Seite werden Abläufe mit Printscreens gezeigt, die es leicht machen, mehrere Schritte nachzuvollziehen. Solche Printscreens und auch kommentierte Videos dazu kann man mit dem Programm Jing ( hier ein Video dazu) herstellen, das mir gut gefällt. Das ist , denke ich, eine Möglcihkeit, wie man SchülerInnen gut erklären kann, wie Probleme online gelöst werden können.

O.k. jetzt weiss ich, dass ich die Unter-Seiten löschen kann. Unter Weitere Aktionen findet sich die Möglichkeit, die Seiten zu löschen. (Die bekannten Löschstrategien, Markieren, Delete oder Markieren, rechte Maustaste, löschen, funktionierten hier nicht.) Immerhin gibt es jetzt noch ein Video von einer der Schülerinnen auf meiner Seite und ich werde nun halt eine Linkliste anlegen, wenn schon das Mindmap mit den Links nicht funktioniert.

Geführte Internetrecherche

30. Dezember 2009

Das Thema „Ernährung“ ist Teil einer Themenreihe „Balance in der neuen Berufsausbildung für Bühnentänzer“.  Seit September 2009 kann man an der Zürcher Hochschule der Künste eine Ausbildung machen, die mit einem Abschluss als BühnentänzerIn beendet werden kann. Das ist die erste eidgenössich anerkannten Berufsausbildung für Tänzer und Tänzerinnen. Die Ausbildung beginnt optional ab 12 Jahren mit einer Vorbereitungsstufe. Nach Abschluss der regulären Schulzeit beginnt die anspruchsvolle Ausbildung mit intensivem Training und Berufsschul-Unterricht für TänzerInnen.

Viele der Studierenden/BerufsschülerInnen wohnen im angegliederten Internat der Zürcher Tanzakademie. Im Zusammenleben mit den Studierenden hat sich gezeigt, dass ein Bedarf besteht, sich spezifisch mit der Situation als Hochleistungssportler auseinander zusetzen. Der Berufsschulunterricht für die zukünftigen TänzerInnen enthält zwar das Fach Ernährungslehre, der Praxistransfer gelingt bisher aber noch nicht befriedigend. Auch andere gesundheitsspezifische Themen, wie Schlafprobleme und Umgang mit Medikamenten sind in der Arbeit mit den Studierenden wichtig. Das Modul, das ich als sinnvoll erachte und das entweder schulergänzend durchgeführt werden kann, umfasst die Themen:

  • Ernährung
  • Zeitmanagement
  • Umgang mit den Anforderungen im Training und bei Aufführungen: Zwischen Herausforderung und Leistungsdruck
  • Schlaf und Entspannung
  • Tanz und soziale Beziehungen

und lässt sich auch im Rahmen des Freizeit-Angebots im Internat durchführen. Als erstes Thema bietet sich das Thema Ernährung an.

Um eine geführte Internetrecherche anzuleiten gehe ich nach dem in Murbach, s. 98  beschriebenen Weg vor. Die Software von Freemind ist leicht zu handhaben, wenn ich meine Gestaltungsansprüche etwas runterschraube. Mein Thema habe ich nach der ersten eigenen Recherche

skizziert, der nächste Schritt ist es jetzt, die Links einzufügen. Offen ist für mich noch, wie ich meine MM exportieren kann, da ich bei dem Versuch, sie als html. zu exportieren nur eine simple Liste erhalten habe. Als jpeg kann ich sie zwar hier in den Blog einfügen, aber die links lassen sich dann ja nicht anklicken.

Der nächste Schritt besteht nun darin, eine Webseite zu kreieren, damit die Studierenden Zugriff darauf haben.

Web 2.0 und die konstruktivistische Didaktik

9. November 2009

Beim Lesen der Forumsbeiträge stelle ich fest, dass es bei den TeilnehmerInnen keine gemeinsame Grundhaltung dazu gibt, wie man im Zusammenhang mit den Web 2.0 Tools den Unterricht gestaltet.

Wikis zur besseren Kontrolle?

Das Spektrum reicht von „Wikies einsetzen, damit es keine Ausreden mehr gibt, wenn Schüler etwas vergessen haben“ bis zu Beiträgen, in denen die Ausgeglichenheit von Bewegung und Bildschirmarbeit  gefordert wird. Die Mehrzahl der Beiträge möchte offene, partizipative  Unterrichtsformen einsetzen  und mit Web 2.0 Tools den Spass am Lernen und die Effektivität dabei erhöhen. Also bei den meisten DiskussionsteilnehmerInnen stelle ich eine implizit vertrauensvolle Grundhaltung gegenüber SchülerInnen fest.

Widerständige Schüler?

Was nun aber, wenn die SchülerInnen widerständig sind und auch beim Einsatz von offenen Lernszenarien durch einen wohlwollenden Lehrer, Selbstverantwortung und Web 2.0 tools nicht wirklich motiviert sind – oder dies phasenweise nicht sind? Ich denke an den BUA „Erlebnispädagogik“ in dem ein einfach aufgebautes Spiel durchzuführen war: Es gab ca. 14 „Esel“ und 4 „Eseltreiber“. Die Esel hatten bestimmte Anweisungen auf Zetteln erhalten, nach denen sie sich verhalten sollten. Jeder Esel war gerne bereit, in den Stall zu gehen, wenn man auf ihn und seine speziellen Eigenarten eingehen würde. Es waren recht einfache Dinge wie: „Esel bewegt sich nur, wenn er in Ruhe gelassen wird, nachdem man ihm gesagt hat, er solle in den Stall gehen“ oder „Esel besegt sich nur, wenn man ihn mit einer Rübe motiviert“ usw. Die EselteiberInnen hatten dagegen keine Anweisung. Es war lediglich ihre Aufgabe, die Esel in die „Ställe“ zubewegen und darauf zu achten, dass sie dort blieben. Alle vier hatten sie „gute“ didaktischVorsätze und waren durchweg sympthische Leute. Sie wollten die Esel motivieren, ihnen die Situation vernünftig klar machen, sie mit positiven Stimuli beeinflussen.

Gewalt entstand wie nebenbei

Tatsache war, dass  ALLE (!) Eseltreiber im Verlauf des Spiels dazu übergingen, mit Druck und dem Einsatz körperlicher Übermacht die Esel zu bewegen. Das Prinizip Gewalt hatte sich hier durchgesetzt. Und das passierte ohne Notendruck, ohne Zeitdruck im Schulhalbjahr, das passierte einfach so, bei einem freiwilligen BUA und einem SPIEL mit netten Leuten.

Das wirklich Üble aus meiner Sicht:

Bei der Reflexion darüber fand das niemand gross bedenklich. Kein betroffenes „wie konnte uns das nur passieren“ war zu hören. Ich stellte – wieder einmal – fest, dass ich ja eine andere Sozialisation durch die Nachkriegszeit hatte, in der man sich oft und häufig die Frage stellte, wie man Gewalt vermeiden kann auch bei sich selbst, in der man sich mit dem autoritären Charakter befasst hat, mit Ansätzen, wie man diesen ändern könnte. Das hat einen Grossteil unserer Diskussionen ausgemacht und bildet immer noch die Grundlage meines Denkens. Und da stehe ich in der Auswertung deses Spiels und stelle fest, dass es niemand gravierend findet, dass man ohne Not Gewalt einsetzt. Jeder hatte die freie Entscheidung, die „Esel“ einfach laufen zu lassen. Jeder hätte davon ausgehen können, dass man die Esel ohne Gewalt bewegen kann. Jeder! und keiner hat es gemacht ( so viel ich als „Esel“ mitgekriegt habe).

Der Einsatz von Druck erfolgt offenbar rasch und das autoritäe Denken kommt schnell an die Oberfläche, wenn was im Umgang mit „Eseln“ nicht funktioniert. Hier kann  bruchlos das alte militärische Denken ansetzen und eine Ethik, da da besagt, ohne Drucke gehe eben nichts. Übeträgt man die Ergebnisse dieses Spiels auf den Alltag in der Schule, so kann einem bange werden, bzw. es stellt sich die Einsicht ein, dass die Methoden von Web 2.0 – wie andere Methoden auch- , autoritär gebraucht werden können, wenn Lehrkräfte nicht dazu befähigt werden, solche Ansätze bei sich zu erkennen und Alternativen zu entwickeln oder sozusagen Naturbegabungen in partizipativer Didaktik sind. Die Frage ist nicht, ob man Druck und Gewalt einsetzt sondern wo und ob man es merkt und in der Lage ist, Alternativen zu entwickeln und mit seinem Gegenüber offen zu sprechen darüber.

Schule und Militär

Folgendes Zitat  aus einer Folie von Max Powerpoint-Präsentation in Bern ( danke Max!) möchte ich am liebsten ganz laut in den Raum stellen, mit Nachhall bitte, wenn das denn schon möglich wäre beim Bloggen.

Vor 250 Jahren war das modernste Muster einer
Massenverwaltung die des Militärs.
Deshalb trägt das Schulwesen bis heute
paramilitärische Züge. Das Prinzip der Jahrgangs-
Unterrichtung – ein militärisches Einberufungsprinzip.
Die Portionierung der Übungen, 50 Minuten Lernen, 5
Minuten Pause – das Prinzip militärischen Exerzierens.
Dass die Karrieren der Lehrer sich nicht dadurch
entscheiden, wie sie mit Schülern und Eltern
umgehen, sondern im Arrangement mit der Obrigkeit –
ein typisch militärisches Prinzip.

Kurt Scholz

Ich wünsche mir wirklich, dass Web 2.0 Tools nicht als verbesserte Disziplinierungsmethoden eingesetzt werden. Leider lassen sie sich bruchlos in einen Schüler/Lehrer/Krieg einfügen – sofern man das denn will.

schön für mich, zu lesen, was Graziella in unserer Moodle-Diskussion schreibt:

…..Was ich wichtig im Artikel von Kalz und Schaffert finde, ist die Betonung des lernerzentrierten Ansatzes, sowie des selbstorganisierten und selbstbestimmten Lernens. Das ist der Kernpunkt. Die „Social Networking Tools“ sind eben nur Werkzeuge, die dem Einsatz einer konstruktivistischen Didaktik behilflich sein können……

Danke Graziella

Schulung von Lehrkräften zu Selbstreflexion

Zum Schluss komme ich zu der Forderung, dass es neben dem Erlernen von Methoden der konstruktivistischen Didaktik und dem gekonnten Einsatz von Web 2.0 Tools auch noch eine Schulung für Lehrkräfte braucht, in der sie lernen, eigene Ansätze von Druck- und Kontrolle wahrznehmen und an diesen Punkten lernen, umzudenken und Alternativen zu eigener Druck-Pädagogik zu entwickeln, falls denn vorhanden.

Die lösungsorientierte Didaktik hat dazu seit einigen Jahren brauchbare Ansätze geliefert. Ein Beispiel für eine Umsetzung dieser Prinzipien  ist der Grundhof in der Nàhe von Winterthur. Aus dem Diskussionskontext der Sozialpädagogik, in der lösungsorientiertes Vorgehen ein klarer Begriff ist,  kann die Pädagogik in der Schule  sehr profitieren. Für SozialpädagogInnen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass es zur professionellen Ausübung des Jobs gehört, sich Feedback zu holen bei Kollegen,  in Intervision und Supervision sich selbst zu reflektieren, damit man negatives Denken bei sich erkennen kann und daran arbeiten. Bei Sozialpädagogen gehört es zu den klaren Grundeinsichten, dass man mit Menschen nicht arbeiten kann, wenn man ihnen nicht offen und positiv gegenübersteht.

Zur neuen Didaktik gehören deshalb für mich auch gegenseitige Unterrichtsbesuche, Intervisionsgruppen und Supervision für Lehrkräfte. Anleitung zur Selbstreflexion könnte hier auch gut mit WBT erfolgen. ♥

Präsenztag 2. November

2. November 2009

Themen unserer Präsenzveranstaltung heute waren:

Wikis, und Blogs

Unsere Diskussion hatte den Einsatz von Wikis  und Blogs zum Thema. Beispiele wurden eingebracht, wie Wikis schon verwendet wurden von den Anwesenden. Man kann z.B. eine Geschichte erfinden lassen im Sprachunterricht oder Thesen kommentieren lassen von verschiedenen Leuten. Im Blog kann man z.B. Videos zu einem Thema sammeln und Themen so bearbeiten, dass man gleich auch Bilder, Zitate, Literaturangaben und Kommentare dazu hat.

Diese Idee gefällt mir besonders gut. Auf Lernseiten kann man ein Thema so aufbereiten, dass man die Möglichkeiten des Internets auch nutzen kann. Über die Seiten kann man bestimmte Themen abhandeln z.B. Mindmaps online, comictools, hot potatoes, usw. Ich werde das mal so umsetzen in meinem Blog für IKT-Inhalte. Aber auch zur Unterrichsvorbereitung sehe ich da gute Möglichkeiten. Man hat die Links, die Literatur, die Videos, die Unterrichtsvorbereitung, einfach alles zusammen

Passwortmanager

Info von Max: Passwortknacker gibt es offenbar, die normale Passwörter in wenig Zeit herausfinden können. Es empfielt sich, ein komplexes Passwort zu wählen oder einen Passwortmanager anzulegen, der alle Passwörer verwaltet und das mit einer hohen Sicherheit. Passwortmanager: sie sind mit 128 bit verschlüsselt, sind auch zu gebrauchen, wenn man Online-Bestlellungen macht. Der Passwort-Manager fügt dann die Angaben im Eingabeformular auf einen Klick ein.

Der Vorteil eines Passwortmanagers: Man hat seine Passwörter dabei, auch wenn man an einem andern Computer arbeitet. Wenn man die Passwörter auf dem eigenen laptop speichert, hat man diesen Vorteil nicht.

RocoForm ist z.B. so ein Passwortmanager, man muss sich immer wieder neu anmelden und dieses Passwort öfter wechseln. Beim Gebrauch muss man nach einer definierten Zeit das Passwort neu eingeben.

Mailprogramm, das verschiedene andere Mailprogramme integriert

Meine Frage nach einem Mailprogramm, das verschiedene Mailprogramme integrieren kann hatte eine einfache Anwort: Offenbar geht das über gmail. Das meldet mir dann auch, ob ich in gmx oder von der PH oder von meinem Arbeitgeber Mails erhaten habe. Man kann vom Paswortmanager aus auch seine Seiten aufrufen und hat den schnellen Überblick, wo man überall angemeldet ist.

Abspeichern von Dateien im jpeg-Format

Wir wiederholten nochmals die Angaben für die grafische Gestaltung der Webseiten. Also nochmal, keine Typografie mit Ligaturen. Serifenschriften sind nicht gut zu lesen. Times New Roman ist z.B. nicht geeignet. Verdana dagegen schon.

Wir wiederholten nochmals die Angaben für die grafische Gestaltung der Webseiten. Also nochmal, keine Typografie mit Ligaturen. Serifenschriften sind nicht gut zu lesen. „Times New Roman“ ist z.B. nicht geeignet. „Verdana“ dagegen schon.

Zum Abspeichern von Powerpointfolien und Integrieren in Blogs gab uns Max folgenden Hinweis: Man kann die Powerpointfolien als pdf- Dateien abspeichern und dann lassen sie sich in den Blog integrieren. Nur die Qualität ist noch nicht so zufriedenstellend. Und bei interaktiven Folien funktionieren die Links leider nicht mehr korrekt.

Präs. Erikson

Selbstlerntag

19. Oktober 2009

Raum und Netz

Am Anfang dieses Tages stand die Suche nach unserem Raum. Ich wusste zwar, dass wir nicht mehr im Raum unserer letzten Veranstaltung sein würden, hatte aber keine Infos gefunden in unserem Wiki und auch nicht bei den Mails, wo wir uns denn treffen würden. Deshalb war ich auch schon früher gekommen, um in Ruhe den neuen Raum suchen zu können.

Ich loggte mich ein, kein Problem dieses Mal mit dem Netz offenbar, und sah mir gleich mal die Blogs an von den letzten IKT-Veranstaltungen, um einen Überblick über die verschiedenen Lay-out-Varianten zu erhalten, die findige IKT-ler schon herausgetüftelt hatten. Ich fand dabei ein tröstliches Kurz-Video von Bernhard.

Die Freude über die funktionierende Netzverbindung war leider von kurzer Dauer. Mehr darüber auf der Seite „Big Five“ in der Seitenleiste. ( Wie ich meine eigenen Seiten verlinken kann, kriege ich vielleicht auch noch raus…..)

Nach zwei Jahren zum ersten IKT-BUA haben sich weitere Fragen ergeben und das Herumsurfen im Netz ist interessanter geworden. Allerdings ist die Flut der Links und Informationen immer noch gross und ist mir manchmal einfach zu viel.

Add-Ons

Ich hab mich heute mal umgesehen, welche add-ons es bei Firefox gibt, um diese Flut etwas zu strukturieren. Allein damit kann man locker eine Stunde verbringen und was dann der Vor-oder Nachteil davon ist, bleibt erstmal unklar, bis man es ausprobiert hat. ScrapBook und ist ein so genanntes Firefox Add-On. Wie ich jetzt weiss, gibt es für Firefox solche Erweiterungen. Mit dieser kann man Websites “ herunterladen“.ScrapBook ermöglicht es, die Website zu speichern. Ich werde das mal ausprobieren. Ob das dann aber ein Vorteil gegenüber delicious ist, wo man ja auch bookmarks privat behalten kann und nciht eröffenlichen muss?

Videos integrieren

Auch bei meinem Versuch, Videos in der Seitenleiste dieses Blogs zu installieren, bin ich auf halbem Weg. Ich konnte zwar Vodpod installieren ohne mich bei Google abzumelden (was ich zunächst hätte tun sollen,  nach Angabe von Vodpod) aber ich konnte nicht gezielt die Videos aussuchen, die ich dort haben wollte.

Zeichnen online und Comics herstellen

Bei meiner Suche nach brauchbaren links für die Unterrichtsgestaltung stiess ich auf eine Seite, mit der man Comics herstellen kannimages. Man kann vorliegende Bilder oder Zeichnungen mit Sprechblasen versehen und Text einfügen, dann die Bilder zu einem Comic zusammenfassen. Soweit klappt es dann auch. Leider kann ich die Seiten dann noch nicht exportieren. Ich schau mal in unserem nexten IKT-Präsenztag, ob ich es dann hinkriege „with a little help from my friends“

ich hab es nochmal probiert mit screen shot und ausschneiden,

aber so recht befriedigend ist es nicht. Ich konnte den Screenshot dann nicht als jpg abspeichern, die Option gab es nicht im Word. Und dann kann ich den screenshot hier nicht einfügen, obwohl ich ihn auf dem laptop gespeichert habe. Schade. Ich hab wenigstens ein Stück Foto davon eingefügt.

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Vorspann / Rückschau

18. Oktober 2009

Vorspann/Rückschau: Einsatz von Computer und Internet beim Lernen.

ZUGIMG_4294Am Anfang meiner Beschäftigung mit diesem Thema stand die IKT-Woche bei Max im Herbst 2007. Leztes und dieses Jahr haben wir uns dann bei Max in der Berufspädagogik mit den Möglichkeiten des Web 2.0 beschäftigt und nun habe ich dieses Jahr das IKT-Modul belegt, das ich die letzten beiden Jahre wegen Terminüberschneidungen nicht belegen konnte.

Als ich im Oktober 2007 den Studiengang an der PH Kreuzlingen angefangen habe, war im IKT-BUA, den ich bei Max belegte, vieles für mich sehr neu. Mir wurde schnell klar, dass das Erlernen von IKT-Fähigkeiten, die uns Max vermitteln wollte,  von mir forderte, mich in dieser IKT- Welt zu bewegen, auch in Bereichen aktiv zu werden, denen ich mich ohne die  Module an der PH nicht oder noch nicht zugewendet hätte. IKT  war kein Stoff, den ich ohne Veränderung meines Alltagslebens erlernen konnte.

Gesellschaftliche Veränderungen im Umgang mit Computer und Internet

Wenn ich nun zurückschaue zu diesem Anfang, so stelle ich fest, dass sich meine Arbeits- und Lesegewohnheiten verändert haben. Das ist nun aber nicht alleine durch das IKT-Modul bei Max geschehen. In den letzten beiden Jahren hat sich der allgemeine Gebrauch von Computer und Internet nochmals deutlich verändert. (Dazu hat nicht zuletzt Obama’s Wahlkampf beigetragen). Die kulturellen Veränderungen, die durch die Möglichkeiten von Computer und Internet angeschoben werden, geschehen schnell und greifen weltweit. Jede und jeder muss sich diesem Trend anschliessen, ob er/sie will oder nicht. Neuerungen scheinen monatlich zu passieren: Obama hat nun die erste Regierungserklärung „State of the Union“ am 27. Januar 2010 offenbar mit Interaktionsmöglichkeiten mit den Wählern auf youtube übertragen, mit dem Kommentar, die Fragen seien vorher nicht abgesprochen gewesen. Man traut es ihm zu.

Veränderungen bei der Nutzung des Internets in der Alltagskultur

Vor zwei Jahren waren die Online-Dienste der Zeitungen im deutschsprachigen Raum noch eher wenig benutzte Dienstleistungen, heute gewinnen diese Seiten ( z.B. Spiegel online) auch eine gewisse journalistische Eigenständigkeit. Nach Fernsehsendungen wird inzwischen oft auf die Möglichkeit hingewiesen, im Online-chat weiter zu diskutieren oder Informationen zu erhalten.

War vor zwei Jahren zwar die Idee schon bekannt, dass man Bücher ja auch auf einem elektronischen Lesegerät lesen könnte, so gab es dieses Jahr bei der Frankfurter Buchmesse E-books zum Ausprobieren, inzwischen zwar noch teuer aber mit ca.€ 300,-  preislich im Bereich des Möglichen. Das Buch, das diees Jahr den Literatur-Nobelpreis gewann und das als Gratis-Download herunterladbar war, wurde so oft angeklickt, dass der Server zusammenbrach. ( Die Atemschaukel) Zudem wurde auf der Buchmesse auch deutlich, dass die Bereiche Internet und Handy zusammen wachsen. So gab es dieses Jahr z.B. speziell für das Handy geschriebene Kurzgeschichten.

Zwar wirkt der Einsatz von Web 2.0 manchmal noch holprig, so z.B. beim letzten Wahlkampf in Deutschland, bei dem die Interaktivität noch nicht wirklich gegriffen hat, aber die Deutschen ( und die Schweizer) wissen jetzt schon mal was ein Blog ist, was Twitter ist und es gehört inzwischen zur Allgemeinbildung, über diese Möglichkeiten Bescheid zu wissen. Ich hatte in diesen zwei Jahren durch das Studium an der PH zusätzlich Motivation, diese Entwicklung zu beobachten und mich aktiv daran zu beteiligen.

Mein Lernziel für dieses Modul

  • Das Erstellen von interaktiven Lernjobs im Internet ist mein Thema für dieses Modul. Ich möchte Lerneinheiten für den Bereich Pädagogik und für den Bereich Psychologie zusammenstellen, die im Unterricht in der Sekundartufe 2 anwendbar sind.